Design Made in Germany #5

designmadeingermany sammelt Designarbeiten aus Deutschland und wächst so schnell wie die Laufzeit von Atomreaktoren, braucht aber weniger gelbe Fässer. Die Seite ist leider auch Ursache für viele, viele Bildschirmlängen Stöberns und heimlichen Neids über echt gelungenes Design. Gerade ist das Magazin #5 erschienen – ein Bildschirmmagazin, das weitere Bildschirmlängen bringen wird. War die Designtheorie vor zehn Jahren noch sehr wissenschaftlich verklausuliert, gibt es seit einiger Zeit eine erfreuliche Zunahme an verdaulichen Betrachtungen eines Berufes, der keine fünf Jahre der gleiche geblieben ist. Ran an den Speck.

-> Dmig5

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Schweizer Fundstücke

Mein Urlaub in der Schweiz ist vorrüber  und ich möchte die schönsten Fundstücke natürlich nicht auf meiner Sim-Karte alterslos lassen. Viel Spaß

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Es regnet Buchstaben!

Im Erdgeschoss unter meinem Büro ist ein Telefonvertragsanbietergeschäft, das ab morgen nicht mehr dort sein wird. Der Anbieter zieht in ein größeres Geschäft, ein Schuhgeschäft wird ihm folgen. Für einen Espresso deutlich über dem Eichstrich waren die Handwerker bereit, die herunter fallenden Buchstaben vor dem Container zu retten und mir an die Seite zu stellen (Telefonanbieter meinen das wohl mit sichern.) Jetzt liegen sie auf meinem Besprechungstisch und warten auf neue Aufgaben. Als Tablett, als Buchstütze oder als Plätzchenform. Oder ich eröffne die Pension Hh. Ein i werde ich auch noch finden…

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2. Deutscher Designerkongress der iDD

Welchen Wert liefert eigentlich Design? Was haben Unternehmen von Design und wie stellen Designer den Mehrwert ihrer Leistungen dar? Diese Fragen erörtert der 2. Deutsche Designerkongress der iDD in Essen. Der Tag ist prall gefüllt mit Vorträgen und wird durch einen Block mit Kurzvorträgen geteilt, die auf den getränkedosentauglichen Namen Pecha-Kucha* hören. Einen dieser Vorträge werde ich beisteuern und über die Entwicklung der Lernplakate sprechen.

* Pecha-Kucha hat sich als Maßnahme gegen ausufernde Präsentationen entwickelt und schreibt strikte Regeln vor: 20 Folien, die alle 20 Sekunden wechseln, also 400 Sekunden Zeit, um einen Gedanken vorzustellen. Aus der einstigen Notmaßnahme wurde schnell ein beliebtes Präsentationsformat.

2. Deutscher Designerkongress der iDD
27. September 2010
Zeche Zollverein, Essen
www.deutscher-designerkongress.de

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Vortrag an der FH-Dortmund

Es ist wieder soweit: am Freitag, dem 25.6.2010 bin ich in der der FH Dortmund und halte wieder den Vortrag zur Kalkulation von Designleistungen. siehe auch: www.bdg-designer.de

Ich weiß nicht – 50 Euro? Kalkulation und Vergütung von Gestaltungsleistungen – eine Einführung für Studierende, die als selbstständige Gestalter arbeiten wollen.

Vortrag am 25.06.2010, 11:00 Uhr Fachhochschule Dortmund,
Aula des FB Design Max-Ophüls-Platz 2, 44137 Dortmund

Wer als Designer selbstständig arbeiten will, kann alles selbst entscheiden, muss aber auch alles selbst entscheiden. Das fängt bei der Arbeitshose an und hört bei der Vergütung auf. Es ist sehr verführerisch, sich unfassbar reich zu rechnen oder unterirdische Dumpingpreise anzubieten. Doch entweder fehlen dann die Aufträge und der vermeintliche Reichtum bleibt aus, oder die Arbeit nimmt überhand, ohne dass die niedrigen Honorare zum Überleben reichen.

Der Mittelweg aus beidem heißt: logische Kalkulation. Damit genug zum Leben und für die Rente übrig bleibt, erklärt der Designer Christian Büning, wie man Stundensätze ermittelt, nachvollziehbare Angebote schreibt und die unvermeidlichen Fragen zu Beginn einer Selbstständigkeit löst:

  • Was will das Finanzamt wissen?
  • Was sind nochmal Nutzungsrechte?
  • Wie kalkuliere ich, wenn ich einen Auftrag angeboten bekomme?

Diese Einführung ist für alle gedacht, die als selbstständige Grafik-Designer arbeiten möchten. Die höheren Investitionen für Geräte bei Produktdesignern brauchen eine eigene Kalkulation, die hier nicht besprochen werden kann. Fragen und Diskussion gerne im Anschluss.

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Da waren es nur noch sieben…

Schwarz-weiß stimmt schon, Körpereinsatz auch – sonst erkennt der Fachmann schnell Unterschiede zum Fußball. Dieses Bild zeigt die vierte Minute einer halbstündigen Spielphase. Harley (hinten) war behutsam wie ein Fakir, aber ich fürchte, dass der Goleo in dieser Disziplin nicht nur sein Hemd verloren hat. (Foto von Laura S. – merci boucoup)

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Wir sind die Sieger

Ich bin garantiert nicht der erste vor dem WM-Fernseher, aber bei dieser feinfühligen Komposition hat sich auch mein eisenhartes Fußballherz entzündet. John Fleisch, der bereits drei Mal den Bambi ablehnte, hat diesen Song im Paternoster über vier Etagen geschrieben und eigens für den Videodreh seine Schlagzeugerin geschminkt. Als Bonus-Track gibt es ein kubisches Glockensolo im hinteren Teil des Videos.

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Stop: alle Goleos sind weg!

Auf Wiedersehen, die Goleos sind alle unterwegs zu neuen – sagt man Haltern? Ein Vater zweier Söhne hat mitgemacht, der zwei gewonnen hat, um den Familienfrieden nicht zu gefährden. Vielen Dank an alle, die mitgemacht haben. Wenn Deutschland Weltmeister wird (und wir haben mächtigen Sportsfreunde-Vodoo), werden diese süßen Flauschhemden gesuchte Objekte sein. Lebt Wohl Goleos.

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